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Zur Messung wird der optische Wellenleitereffekt der Ionenaustauschschicht auf der Glasoberfläche genutzt. Das von der Lichtquelle emittierte divergente Licht geht durch den Schlitz, wird durch das zylindrische Prisma mit hohem Brechungsindex konvergiert und wird zu parallelem Licht. Durch Anpassen der Position der Lichtquelle fällt ein paralleler Lichtstrahl in einem kritischen Winkel auf die Grenzfläche zwischen Glas und Prisma. Aufgrund der Spannung auf der Glasoberfläche wird das Licht in zwei Vektorlichter zerlegt, deren Schwingungsebenen senkrecht zueinander stehen. Die beiden Lichtstrahlen breiten sich in der Ionenaustauschschicht des Glases mit unterschiedlicher Geschwindigkeit aus, sodass sie unter unterschiedlichen Totalreflexionswinkeln zum Prisma gebrochen werden. Das vom Prisma emittierte Licht wird vom Spiegel reflektiert, tritt in den Interferenzfilter ein, wird vom Teleskopsystem fokussiert, durchläuft dann den Analysespiegel und wird auf dem Fadenkreuz abgebildet, um ein helles und dunkles Stufenbild zu erzeugen. Die Höhe der Stufen und die Anzahl der Stufenlinien können mithilfe einer Analysesoftware genau gemessen werden, um die Intensität der Oberflächenspannung und die Tiefe der Spannungsschicht zu berechnen.
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Es wird häufig bei der Qualitätskontrolle von Telefonglasscheiben, LCD-Panels und anderen chemisch gehärteten Glasprodukten eingesetzt.
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Benutzern wird empfohlen, eine Referenzplatte mit bekannten Eigenschaften zu verwenden, einschließlich Brechungsindex, photoelastischer Konstante, Oberflächenspannungswert, Spannungsschichttiefe und Glasdicke.
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Normalerweise beträgt der Spannungsmessbereich des Oberflächenspannungsmessgeräts 0–1000 MPa.
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Unser Glasdickenmessgerät nutzt die Lichtreflexion, um die Dicke mit einer speziellen Linse zu bestimmen.
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Seine Wiederholgenauigkeit beträgt 0,6μm.